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Das Küchenorchester

Beim Kochen wird aus Löffeln und Töpfen ein Familienkonzert – und das Essen schmeckt am Ende besonders gut. (4-8 Jahre, 2 Min.)

Am Abend roch es in der Küche nach Tomatensoße und frischen Kräutern. Mama stand am Herd, Papa schnitt Gemüse, und die kleine Emma saß am Küchentisch und sah ihnen zu.

„Ich helfe auch!“, sagte sie.

„Prima“, sagte Mama und gab ihr einen Holzlöffel. „Du darfst für die Musik sorgen.“

Emma verstand nicht ganz. Aber dann schlug Mama mit ihrem Löffel gegen den Topfrand: Kling, kling, kling. Es klang wie eine kleine Glocke.

Papa hörte zu und nahm einen Topfdeckel. Er schlug ihn gegen die Pfanne: Bumm, bumm. Das klang wie eine tiefe Trommel.

Emma grinste. Sie klopfte mit ihrem Holzlöffel auf einen umgedrehten Eimer. Tock, tock, tock. Dann nahm sie zwei Löffel und klapperte sie aneinander, klick, klack.

„Das wird ein richtiges Orchester!“, rief Papa.

Und tatsächlich: Nach einer Weile spielten alle zusammen im Takt. Mama kling, Papa bumm, Emma tock und klack. Das Nudelwasser blubberte dazu: Blub, blub, blub. Der Dampf stieg auf, und alle summten eine Melodie mit.

Dann war das Essen fertig. Mama stellte die Teller auf den Tisch, und alle klatschten sich selbst Beifall. „Bravo, Küchenorchester!“

Das Essen schmeckte an diesem Abend besonders gut. Es lag nicht nur an der Soße. Es lag daran, dass sie es zusammen gemacht hatten, mit Musik und mit viel Lachen.

Probier es doch selbst einmal aus. In jeder Küche versteckt sich ein kleines Orchester.